SEIZ erweitert Brandeinsatzhandschuhe um neues Baukastensystem der Fire-Fighter Anatomic Serie Kopie

Seiz Technical Gloves GmbH

Drei Farben und drei Stulpenvarianten bilden die Grundlage der Handschuhserie Fire-Fighter Anatomic, die SEIZ auf der Interschutz vorgestellt hat. Die Produktfamilie wurde überarbeitet und bietet Feuerwehren künftig noch mehr Auswahlmöglichkeiten.

Feuerwehrschutzhandschuhe gehören zur persönlichen Schutzausrüstung und müssen im Einsatz unterschiedlichste Anforderungen erfüllen. Neben dem Schutz vor Hitze, mechanischen Belastungen und scharfkantigen Materialien spielen auch Tragekomfort, Fingerfertigkeit und Griffsicherheit eine wichtige Rolle. Gerade bei Tätigkeiten wie dem Handling von Strahlrohren, dem Bedienen von Geräten oder der Menschenrettung müssen Einsatzkräfte sich jederzeit auf ihre Ausrüstung verlassen können.

Zugleich stehen viele Feuerwehren vor der Herausforderung, Schutzausrüstung zu beschaffen, die sowohl den normativen Anforderungen als auch den individuellen Vorlieben der Anwender gerecht wird. Unterschiede bei Passform, Verschlusssystemen oder Farbgestaltung können dabei entscheidend für die Akzeptanz im Einsatzalltag sein.

Mit dem Relaunch der Handschuhserie Fire-Fighter Anatomic verfolgt die Seiz Technical Gloves GmbH genau diesen Ansatz. Grundlage des neuen Konzepts ist eine einheitliche Konstruktion, die mit drei Farbvarianten und drei unterschiedlichen Stulpenausführungen kombiniert werden kann. Auf diese Weise entstehen insgesamt neun Modellvarianten, aus denen Feuerwehren die für ihre Anforderungen passende Ausführung wählen können.

 

Die neue Handschuhserie basiert auf einer hitzebeständigen Rückhand aus Nomex. In der Innenhand kommt eine Kombination aus Kevlar und Nomex mit einer überarbeiteten Silikon-/Karbonbeschichtung zum Einsatz. Durch den erhöhten Silikonanteil wird die Griffsicherheit verbessert, insbesondere beim Umgang mit Ausrüstung und Feuerwehrgeräten unter anspruchsvollen Einsatzbedingungen. Für zusätzlichen Schutz sorgt ein Innenfutter aus Kevlar in Verbindung mit einer blut- und bakteriendichten PTFE-Membrane. Reflexelemente im Bereich der Knöchel unterstützen die Sichtbarkeit des Handschuhs bei schlechten Lichtverhältnissen.

 

Bei den Stulpenvarianten können Anwender zwischen einer klassischen Langstulpe, einem Kevlar-Strickbund sowie dem neu entwickelten FastClose-Verschluss wählen. Dieser (Klett-)Verschluss ist so ausgelegt, dass die Kurzstulpe unter dem Jackenärmel getragen werden kann und gleichzeitig einen sicheren Sitz des Handschuhs gewährleistet.

 

Ein weiterer Schwerpunkt der Entwicklung lag auf der langfristigen Leistungsfähigkeit des Materials. Die Handschuhe erfüllen ihre zertifizierten Leistungsstufen auch nach 30 Wäschen bei 60 °C. Damit berücksichtigt die Serie die steigenden Anforderungen an Hygiene, Reinigung und Wiederverwendbarkeit von persönlicher Schutzausrüstung im Feuerwehrdienst.

 

Darüber hinaus erreicht die Handschuhserie hohe Schutzwerte in relevanten Leistungskategorien. Dazu zählen unter anderem die Abriebfestigkeit mit Leistungsstufe 4, der Schnittschutz nach Level E sowie die Fingerfertigkeit mit Leistungsstufe 5. Erhältlich sind die Modelle in den Größen 5 bis 14.

 

Bereits während der Vorstellung auf der Interschutz 2026 stieß die neue Handschuhserie auf reges Interesse bei den Besuchern. Besonders positiv bewertet wurden die Kombinationsmöglichkeit aus unterschiedlichen Farbvarianten und Stulpentypen sowie die daraus resultierende Auswahl innerhalb der Produktfamilie. Viele Feuerwehrleute hoben hervor, dass sich die Handschuhe dadurch besser an individuelle Vorlieben und die jeweiligen Anforderungen innerhalb einer Feuerwehr anpassen lassen.

 

„Schutzhandschuhe müssen vom ersten bis zum letzten Einsatztag zuverlässig funktionieren. Deshalb haben wir nicht nur die Griffsicherheit weiterentwickelt, sondern auch großen Wert darauf gelegt, dass die Leistungswerte selbst nach wiederholten Waschzyklen erhalten bleiben. Die neue Serie unterstützt zudem den Wunsch nach mehr Auswahl, ohne die technische Basis zu verändern“, sagt Geschäftsführer Rainer Seiz, der das Familienunternehmen in zweiter Generation leitet.

 

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www.seiz.de