Grußwort zur FLORIAN 2021

Prof. Dr. Roland Wöller, Schirmherr

Sächsischer Staatsminister des Innern

Prof. Dr. Roland Wöller - Sächsischer Staatsminister des Innern

Liebe Feuerwehrfreunde,

die Corona-Pandemie hat alle Bereiche der Gesellschaft schwer getroffen. Besonders deutlich waren und sind die Einschränkungen aber in der Veranstaltungs- und Messebranche zu spüren. Die allermeisten Messen wurden abgesagt. Nur wenige konnten, vor allem in den Sommermonaten des letzten Jahres, unter strengen Auflagen durchgeführt werden.

Ich freue mich sehr, dass dazu auch die Feuerwehrmesse FLORIAN zählte. Dank eines klugen Hygienekonzepts und der damals geringen Inzidenzwerte konnte sie ihre Pforten immerhin 10.000 interessierten Besuchern öffnen. Sie war damit die einzige „reale“ Feuerwehrmesse des Jahres in ganz Europa.

Als Schirmherr der FLORIAN drücke ich den Organisatoren nun die Daumen, dass auch die diesjährige Messe bestmöglich verläuft. Immerhin handelt es sich bei dieser 20. Ausgabe um ein Jubiläum! Dieser Erfolg unterstreicht, wie wichtig die Veranstaltung für unsere Feuerwehren mittlerweile ist.

Wir alle wissen, dass unsere Kameradinnen und Kameraden nur dann gut arbeiten können, wenn die technischen und fachlichen Voraussetzungen stimmen. Natürlich ist an erster Stelle der Staat gefragt, seine Feuerwehren bestmöglich zu unterstützen. Ebenfalls von großer Bedeutung sind aber auch Innovationen und Austausch – und genau dafür steht die FLORIAN.

Hier ist jeder namhafte Anbieter, der an Lösungen für Feuerwehr, Brand- und Katastrophenschutz arbeitet, vertreten. Wer auf der Suche nach aktuellen Entwicklungen und kreativen Innovationen in Sachen Löschen, Bergen, Retten und Schützen ist, wird auf der Messe fündig. Laien wie Profis gleichermaßen können sich zudem praktisch mit moderner Technik vertraut machen – Technik, die Leben retten kann.

Ganz sicher wird es in diesem Jahr auch einen intensiven Erfahrungsaustausch in Bezug auf die Bewältigung der Corona-Pandemie im letzten Jahr geben. Denn auch wenn unsere Feuerwehren und Katastrophenschützer nicht in dem Maß gefordert waren, wie etwa Mediziner und Pflegekräfte, haben auch sie ihren Anteil geleistet.

Ich wünsche der 20. FLORIAN nun einen erfolgreichen Verlauf, den Ausstellern gute Kundengespräche und allen Besucherinnen und Besuchern spannende Messetage.

Prof. Dr. Roland Wöller, Schirmherr
Sächsischer Staatsminister des Innern

Andreas Rümpel

Vorsitzender Landesfeuerwehrverband Sachsen e.V.

Andreas Rümpel - Vorsitzender Landesfeuerwehrverband Sachsen e. V.

Liebe Kameradinnen und Kameraden,

sehr geehrte Damen und Herren,

es freut mich sehr, dass die FLORIAN-Messe zum 11.Mal in der Landeshauptstadt Dresden stattfindet und das unter den schwierigen Rahmenbedingungen der Pandemie. Das ist eine Herausforderung und gerade aufgrund der bundesweiten Ereignisse der letzten Monate wichtig.

Denn gerade in diese Zeit waren die Feuerwehren, Hilfsorganisationen, das THW und die Gefahrenabwehrbehörden besonders gefordert und vielfältig beansprucht. Ob es in der täglichen Arbeit der Gefahrenabwehr in Pandemiezeiten, bei Starkregenereignissen und anderen verheerenden Einsatzszenarien oder der Bekämpfung von Nachfolgeschäden war  es wurde eine wirklich großartige Arbeit geleistet und das verdient eine uneingeschränkte Würdigung.

Diese Zeit hat aber auch ganz offensichtliche Schwachstellen und Verbesserungsbedarf aufgezeigt, die es zu würdigen, zu bewerten und zu optimieren gilt. Möge es uns gelingen, bei aller Belastung im Alltag, die dafür notwendigen fachlichen und politischen Meinungsbildungsprozesse anzustoßen, konkrete Schlussfolgerungen zu ziehen und erforderliche Maßnahmen auf den Weg zu bringen.

Die Messe bildet dazu eine sehr gute Plattform, welche uns beispielsweise den Austausch zwischen öffentlichen Aufgabenträgern, Herstellern, wissenschaftlichen Institutionen, den Einsatz- und Führungskräften sowie vielen anderen Interessenvertretern ermöglicht. Wir stehen einer rasanten Weiterentwicklung verfügbarer Technologien, wissenschaftlicher Erkenntnisse sowie einem sich ständig entwickelnden Stand der Technik gegenüber. Hierzu kann man sich auf einer Messe gegenseitig sehr gut informieren.

Die Erwartungshaltung der Messebesucher sowie der an der Messe Beteiligten ist groß und teilweise auch an bestimmten Ansprech- und Zielgruppen orientiert. Ein Ziel haben wir aber Alle gemeinsam. Wir suchen junge Menschen, die sich für die Mitwirkung in der ehrenamtlichen oder hauptberuflichen Gefahrenabwehr, in der Gefahrenabwehrvorsorge oder in der Forschung und Entwicklung des Feuerwehr- und Rettungswesens sowie des Bevölkerungsschutzes interessieren.

Ich bin überzeugt von unserem gemeinsamen Erfolg. Deswegen bedanke ich mich schon jetzt bei allen Messeausstellern und -besuchern und wünsche ein gutes Gelingen.

Als Kooperationspartner der FLORIAN-Messe laden wir Sie herzlich zur 20. FLORIAN-Messe ein. Besuchen Sie uns gern am erstmalig gemeinsamen Messestand des Landesfeuerwehrverbandes, der AG Kreisbrandmeister und der AG Berufsfeuerwehren Sachsen.

Ihr
Andreas Rümpel

Vorsitzender Landesfeuerwehrverband Sachsen e. V.

Armin Schuster

Präsident des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe

Armin Schuster - Präsident des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Corona-Pandemie führt uns deutlich Stärken und Schwächen des Systems des Bevölkerungsschutzes in Deutschland vor Augen. Einerseits leisten die ehrenamtlichen Kräfte in den Freiwilligen Feuerwehren, den Hilfsorganisationen und dem Technischen Hilfswerk bei der Bekämpfung der Pandemie herausragende Arbeit; sie wachsen oftmals sogar noch über das von ihnen in der Vergangenheit gezeigte, unentbehrliche Leistungspotenzial hinaus. Insofern möchte ich mich bei Ihnen, liebe ehrenamtlich Tätige, ganz besonders bedanken!

Auf der anderen Seite zeigt die Krise ganz deutlich – wie in einem Brennglas – in welchen Bereichen wir noch besser werden können und müssen.

Insofern überrascht es nicht, dass der thematische Schwerpunkt der diesjährigen FLORIAN mit dem „übergreifenden Zusammenwirken aller Rettungskräfte bei besonderen Einsatzlagen“ zugleich zentrale Aspekte anspricht, die wir im Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) mit der Neuausrichtung unserer Behörde verfolgen: eine bessere Verzahnung der bestehenden Fähigkeiten sowie einen intensiveren Austausch an Informationen und Know-how zwischen den am Bevölkerungsschutz beteiligten Akteuren. Denn eines ist klar: Weder machen die Ursachen von Krisen und Katastrophen vor Ländergrenzen halt, noch nehmen sie Rücksicht auf Zuständigkeiten oder Organisationsstrukturen.

Der Aufbau eines gemeinsamen Kompetenzzentrums Bevölkerungsschutz beim BBK ist dabei nur eine der Maßnahmen, um dieser Herausforderung zu begegnen: Gerade auch die Stärkung des gesundheitlichen Bevölkerungsschutzes ist im Angesicht der Covid-19 Pandemie dringend geboten. So wird das BBK z. B. die Bevorratung von Sanitätsmaterial ausdehnen und über die ergänzende Ausstattung des Bundes für den Katastrophenschutz den Aufbau der Medizinischen Task Forces (MTF) zur Bewältigung großer Massenanfälle von Verletzten (MANV) – auch in CBRN Gefahrenlagen – fortsetzen.

Ganz besonders möchte ich hier zudem die folgenden drei Punkte hervorheben: Im BBK soll ein Entwicklungs- und Erprobungszentrum errichtet werden, um zukünftig im Rahmen der Beschaffung Einsatztechnik unter einsatznahen Bedingungen zu testen. Darüber hinaus werden wir ein neues Helfergewinnungs- und Qualifizierungsprogramm in Zusammenarbeit mit den Hilfsorganisationen erarbeiten, um professionelle Kräfte in großen und langanhaltenden Krisenfällen durch spontan hilfswillige Menschen aus der Bevölkerung zu entlasten. Die Stärkung des Ehrenamtes ist deswegen ein Kernelement der Arbeit des Amtes.

Außerdem darf ich Sie in unsere Bundesakademie für Bevölkerungsschutz und Zivile Verteidigung (BABZ) – ehemals Akademie für Krisenmanagement, Notfallplanung und Zivilschutz (AKNZ) – einladen, welche wir zu einer ressort- und organisationsübergreifenden Bundesakademie ausbauen wollen: So werden wir noch dieses Jahr mit der Verbandführerausbildung, der Einführung in die Stabsarbeit und der Ausbildung zum Drohnensteuerer BOS starten. Auch für die Ebene von Gruppen- und Zugführungen sind Fort- und Weiterbildungen in Planung und werden ab dem Jahresprogramm 2022 angeboten.

Ich wünsche Ihnen anregende Gespräche, spannende Erkenntnisse und bereichernde Begegnungen– und der Messe FLORIAN jetzt und in Zukunft einen erfolgreichen Verlauf.

Armin Schuster
Präsident des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe

Oberst Klaus Finck

Kommandeur des Landeskommandos Sachsen

Oberst Klaus Finck - Kommandeur des Landeskommandos Sachsen

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Besucherinnen und Besucher der FLORIAN 2021,

die Zusammenarbeit zwischen den zivilen Rettungs- und Hilfsorganisationen und den Behörden sowie der Bundeswehr wird nicht nur im Hinblick auf die Herausforderungen der Pandemiebekämpfung immer wichtiger.

Das Landeskommando Sachsen ist mit seinen Beraterteams aus Reservisten in den Landkreisen, kreisfreien Städten, bei der Landesdirektion und in der Sächsischen Staatsregierung erster Ansprechpartner der Bundeswehr für Behörden und Rettungsorganisationen im Freistaat Sachsen.

Mit unserem vielköpfigen Beitrag zur Bekämpfung der Corona-Pandemie haben wir gerade auch in den zurückliegenden Monaten wieder gezeigt: Wenn es darauf ankommt, hilft die Bundeswehr professionell und schnell, Seite an Seite mit den zivilen Hilfsorganisationen. Unsere Soldatinnen und Soldaten unterstützten in Krankenhäusern, Pflegeheimen, Impfzentren und Gesundheitsämtern. Dass diese Zusammenarbeit so reibungslos verlief, ist auch unserem bewährten, gemeinsamen Engagement im Katastrophenmanagement in unserer Heimat Sachsen geschuldet.

Die Messe FLORIAN ist auch für uns das bedeutendste Forum des Austauschs mit den Organisationen des Rettungswesens und Katastrophenschutzes. Deshalb freuen wir uns, Sie über unsere Arbeit zu informieren sowie auf zahlreiche persönliche Gespräche mit Fachbesuchern und dem interessierten Publikum.

Ihr
Oberst Klaus Finck
Kommandeur des Landeskommandos Sachsen

Dr. Marcus von Salisch

THW-Landesbeauftragter für Sachsen und Thüringen

Dr. Marcus von Salisch - THW-Landesbeauftragter für Sachsen und Thüringen

Liebe Besucherinnen und Besucher,

herzlich willkommen auch seitens des THW zur Messe FLORIAN 2021!

Das THW als Katastrophen- und Zivilschutzorganisation des Bundes versteht sich heute als selbstverständlicher Partner im Hilfeleistungssystem des Freistaates Sachsen. Unsere ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer sind überall zur Stelle wenn es gilt, auf Ebene der Städte und Gemeinden, der Landkreise oder des Freistaates mit unseren Kernkompetenzen in den Bereichen Rettung und Bergung, Not-Instandsetzung, Notversorgung sowie Planung und Organisation Hilfe zu leisten.

Seit fast zwei Jahren befinden wir uns in einer äußerst fordernden Einsatzlage, u. a. aufgrund der Bekämpfung der Corona-Pandemie, zur Eindämmung der Afrikanischen Schweinepest oder der Borkenkäferplage. Hinzu kommen zahlreiche Hilfeleistungen im Rahmen der täglichen Gefahrenabwehr oder zuletzt der noch andauernde Unwettereinsatz in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. Leider zeigen die aktuellen Entwicklungen der Pandemie: es ist noch nicht vorbei. Ein kurzes Wort sei an dieser Stelle noch erlaubt: Auch wenn wir aus einsatz- und pandemischen Gründen in diesem Jahr auf eine Standpräsentation verzichten – kommen Sie doch bei den Fachvorträgen mit uns ins Gespräch! Hier sind wir präsent und halten zwei Impulsvorträge. Am 7. Oktober 2021 zu den Thema „Abstützen und Aussteifen von angeschlagenen Gebäuden“ und am 8. Oktober 2021 über die Fachgruppe „Ölschaden“. Tauschen Sie Ihr Wissen und Ihre Erfahrungen mit uns aus, damit wir den Bevölkerungsschutz in Sachsen gemeinsam weiter voranbringen!
Ich freue mich auf den Dialog mit Ihnen – wir sehen uns!

Herzlichst, Ihr
Dr. Marcus von Salisch
THW-Landesbeauftragter für Sachsen und Thüringen

Ltd. Branddirektor Dipl.-Ing. Jörg Wackerhahn

Sprecher der Arbeitsgemeinschaft der Feuerwehren im Rettungsdienst (AG FReDi) der AGBF Bund

Ltd. Branddirektor Dipl.-Ing. Jörg Wackerhahn - Sprecher der Arbeitsgemeinschaft der Feuerwehren im Rettungsdienst (AG FReDi) der AGBF Bund

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,
liebe Besucherinnen und Besucher der FLORIAN/aescutec® 2021,

was für eine Zeit! Pandemie, Impfkampagne, Starkregenereignisse, Waldbrände und Tornados. Nie zuvor waren die Feuerwehren und Hilfsorganisationen so gefordert, wie in den letzten Monaten. Die Einsatzkräfte haben alles gegeben, eine absolut tolle Leistung, die gar nicht genug gewürdigt werden kann.

Aber reichen die derzeitigen Strukturen und Vorhaltungen aus, um auf zukünftige Ereignisse gut vorbereitet zu sein? Jetzt ist es an der Zeit, die Erfahrungen auszuwerten und daraus zu lernen. Dabei muss das Rad nicht immer neu erfunden werden. In der Historie gab es bereits gute Konzepte, die leicht modifiziert, wieder zu installieren sind. Die Warnung der Bevölkerung durch Sirenen, die Schulung der Bevölkerung in der Selbsthilfefähigkeit, um nur einige Punkte zu nennen. Altgediente Katastrophenschützer wissen, wovon ich rede.

Auch der Alltag „frißt“ uns auf. Steigende Einsatzzahlen, mangelnde Selbsthilfe der Bevölkerung und Fachkräftemangel sind nur einige Stichworte, die die Situation im Rettungswesen widerspiegeln. Vielerorts arbeiten die Rettungsdienste am Rande der Leistungsfähigkeit. Unter den gestiegenen Einsatzzahlen finden sich auch immer mehr Bagatelleinsätze, bei denen keine Gefahr für Leib und Leben bestand und ein Einsatz des Rettungsdienstes nicht erforderlich war. Dazu kommen vermehrt Fehleinsätze, bei denen es keinen Patientenkontakt gibt. Hier gilt es, die Bevölkerung zu einem verantwortungsvollen Umgang mit dem Notruf zu sensibilisieren. In Zweifelsfällen und wenn es drauf ankommt, ist natürlich der Notruf 112 zu wählen.

Die vom Bund angestrebte Neustrukturierung der Notfallversorgung ist grundsätzlich ein willkommener und längst überfälliger Prozess, der allerdings aufgrund der Pandemie zum Erliegen gekommen ist. Dieser Prozess muss zügig fortgesetzt werden.

Die FLORIAN/aescutec® bietet eine „gute Plattform“, die oben genannten Themen zu diskutieren und die Erfahrungen mit anderen Besuchern zu teilen. Die Messe ist auch eine ideale Veranstaltung, um persönliche Kontakte zu erweitern und zu vertiefen. Sie hat sich in den letzten Jahren zu einer festen Größe in der Feuerwehr-/Rettungsdienstlandschaft entwickelt, Tendenz steigend!

Durch die Präsenz der Organisationen und Verbände eignet sie sich auch hervorragend für Besucher, die eine berufliche Herausforderung im Rettungswesen suchen oder die sich ehrenamtlich engagieren wollen.Wir stehen bereit, sprechen Sie uns an!

Die AG FReDi als Vertreter der im Rettungsdienst tätigen Feuerwehren in Deutschland übernimmt daher gerne auch im Jahr 2021 wieder die ideelle Trägerschaft und beteiligt sich an den Fachfortbildungen und an Übungen.

Den Ausstellern sowie allen Besuchern wünsche ich eine gute und interessante Zeit auf der Messe, anregende Diskussionen sowie viele neue Ideen und Kontakte. Gleichzeitig lade ich Sie herzlich ein, uns am Stand der AG FReDi zu besuchen!

Ltd. Branddirektor Dipl.-Ing. Jörg Wackerhahn
Sprecher der Arbeitsgemeinschaft der Feuerwehren im Rettungsdienst (AG FReDi) der AGBF Bund

Jörg Lüssem

Mitglied des Bundesvorstandes des Johanniter-Unfall-Hilfe e. V.

Jörg Lüssem - Mitglied des Bundesvorstandes des Johanniter-Unfall-Hilfe e. V.

Liebes Fachpublikum,

selten stand die Notwendigkeit einer leistungsstarken öffentlichen Gefahrenabwehr so im öffentlichen Interesse, wie seit dem Beginn der Corona-Pandemie – und besonders dringlich nach den jüngsten Überschwemmungen in Nordrhein-Westfalen sowie RheinlandPfalz. Dabei haben sich die Mitarbeitenden der Feuerwehren, der Rettungsdienste und des Katastrophenschutzes durch ihr entschiedenes Handeln und ihre selbst in schwierigen Lagen gesicherte Einsatzfähigkeit viel Respekt erarbeitet. Dass die FLORIAN sogar im vergangenen Jahr mit einem ausgeklügelten Hygienekonzept mit großem Erfolg stattfinden konnte – Impfungen und die weithin verfügbaren Schnelltests gab es damals ja noch nicht – ist Ausdruck dieser Professionalität.

Als Kooperationspartner der diesjährigen Messe sind wir Johanniter deshalb besonders stolz auf die gute Zusammenarbeit, die wir mit Ausstellern quer durch alle sich präsentierenden Bereiche pflegen.

Während der Einbindung unserer Einheiten bei den jüngsten Katastrophenlagen haben wir wieder ein solidarisches Miteinander erleben dürfen – und die hohe Leistungsbereitschaft unser ehren- und hauptamtlichen Kräfte, um Menschen in Not zu helfen.

Damit diese ihrer Arbeit auch ungestört nachgehen können, haben wir Mitte des Jahres unsere Initiative „Gaffen tötet!“ gestartet. Hier in Dresden können wir nun nach einem aufwendigen fachlichen Prüfungsprozess endlich auch eines der ersten sichtbaren Beispiele präsentieren.

Auf unserem Gemeinschaftsstand mit der Polizeidirektion Dresden gibt es einen mit markantem QR-Muster beklebten RTW zu sehen. Wer sein Mobiltelefon darauf richtet, wird auf unsere Aktionswebsite umgeleitet und daran erinnert, dass es kein Kavaliersdelikt ist, Einsatzkräfte zu filmen oder während ihrer Tätigkeit gar zu behindern. Wenn wir es so schaffen, in der Bevölkerung das Bewusstsein für unsere besonderen Arbeitsbedingungen zu wecken, ist uns allen gedient. In diesem Sinne wünsche ich uns auf der FLORIAN viele spannende Begegnungen und neue Impulse, um gemeinsam noch besser für die Zukunft gerüstet zu sein.

Ihr Jörg Lüssem
Mitglied des Bundesvorstandes des Johanniter-Unfall-Hilfe e. V.

Rüdiger Unger

Vorstandsvorsitzender des DRK Landesverband Sachsen e. V.

Rüdiger Unger - Vorstandsvorsitzender des DRK Landesverband Sachsen e. V.

Sehr geehrte Damen und Herren,
Liebe Kameradinnen und Kameraden,

als nationale Gesellschaft der weltweiten Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung sind wir sowohl in regionalen, nationalen und weltweiten Krisen im Einsatz. Allerdings waren die letzten Monate auch für uns, das Deutsche Rote Kreuz in Sachsen, eine besondere Herausforderung: Krisenlagen wie Corona-Pandemie und Hochwasser, noch bis vor Kurzem in Dimension und Härte unvorstellbar in unserem Land, erforderten die Aktivierung aller Ressourcen im Rahmen des komplexen Hilfeleistungssystems.

Zunehmend sehen wir uns als Einsatz- und Hilfsorganisation Krisensituationen gegenüber, die sowohl Know-how, Flexibilität, Einsatzschnelligkeit als auch einen langen Atem in ungeahntem Umfang fordern.Nur in kompromisslos kooperativem Miteinander aller Hilfs- und Einsatzkräfte in Verbindung mit einer hochflexibel einsetzbaren Technik und digitalen Unterstützungsstrukturen sind diese Einsatzlagen nationalen Ausmaßes zu meistern.

Beispielhaft steht die 2018 im Rahmen der FLORIAN erstmals vorgestellte Mobile medizinische Versorgungseinheit (MMVE), entwickelt als voll ausgestattete und autarke Arztpraxis. Für uns zu diesem Zeitpunkt unvorstellbar, dass eben diese MMVE im Lauf der letzten Monate hier in Sachsen im Dauereinsatz war: als mobile Impfstation im Rahmen der Corona-Pandemiebekämpfung. Bis sie vor wenigen Wochen zur Sicherstellung der medizinischen Versorgung im Rahmen einer weiteren nationalen Katastrophe ins Hochwassergebiet nach Ahrweiler abgezogen wurde.

Als Einsatz-Organisation unterstützen und helfen wir dort, wo Regelstrukturen zerstört bzw. temporär überfordert sind oder erst geschaffen werden müssen. Diese Einsätze – ob die Organisation und Umsetzung der sächsischen Impfkampagne oder Katastrophenhilfe in den Flutregionen an der Ahr – erfordern mehr und mehr hochtechnologische Ressourcen und innovative Technik. Und sie brauchen den lösungsorientierten Austausch zwischen Entwicklern, Helfern, Produzenten.

Die FLORIAN gibt uns die Möglichkeit dazu. Wir hoffen sehr, dass diese Messe nicht die einzige Möglichkeit des direkten Austauschs, des Zusammentreffens und Vernetzens sein wird. Unsere Präsentation hier auf der Messe ist daher auch eine Einladung an alle, die ihre Prioritäten im Sinne der Menschlichkeit setzen: Denn nur wenn die Einsatzkräfte, Helfer, Techniker und Produzenten einsatzfähig bleiben, können wir gemeinsam schnell, flexibel und effizient überall dort helfen, wo Hilfe dringend gebraucht wird.

In diesem Sinne wünschen wir uns allen auf der diesjährigen 20. FLORIAN interessante Treffen, vielfältigen Austausch und zielführende Vernetzung.

Rüdiger Unger
Vorstandsvorsitzender des DRK Landesverband Sachsen e. V.

Andreas Lorenczat

Präsident Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) Landesverband Sachsen e. V.

Andreas Lorenczat - Präsident Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) Landesverband Sachsen e. V.

Sehr geehrte Damen und Herren der sächsischen Hilfsorganisationen,
Liebe Kolleginnen und Kollegen sowie Mitglieder der sächsischen Blaulichtfamilie,

im Namen des DLRG Landesverband Sachsen e. V. begrüße ich Sie recht herzlich auf der FLORIAN Messe in 2021.

Die Coronapandemie hat den Alltag eines Jeden von uns maßgeblich beeinflusst. Wir wären aber keine Hilfsorganisation, wenn wir alles nur aus dem negativen Blickwinkel betrachten würden. Die Pandemie hat viele Akteure im öffentlichen sowie privaten Sektor zum Umdenken gebracht. Ein Umdenken, die bisherigen Lösungsansätze und Handlungsmaßnahmen bis ins kleinste Detail zu hinterfragen. Aufgrund dessen freut es uns als DLRG innerhalb des Freistaates Sachsen sehr, dass im Jahr 2021 die Blaulicht-Messe FLORIAN unter gesonderten Schutz- und Hygienebestimmungen stattfinden kann.

Auch wir laden Sie ein, die neuen Denkansätze sowie Umsetzungen der sächsischen Hilfsorganisationen zu begutachten und in die neue Blaulichtwelt des Freistaates Sachsen einzutauchen.

Eintauchen ist hierbei ein maßgebliches Schlagwort für die DLRG als Ganzes und für uns als eine der sächsischen Hilfsorganisationen, die die Förderung der Rettung aus Lebensgefahr und genauer noch den Wasserrettungsdienst als ureigenstes Ziel verfolgt. Wir schaffen viel „Frei(e) Zeit in Sicherheit“, in dem wir alles uns nur Mögliche unternehmen die Binnenstruktur in Gänze abzusichern, unsere Einsatzkräfte bestmöglich auf reale Einsätze vorzubereiten und die Bürgerinnen sowie Bürger aktiv über die Gefahren im, am und um das Wasser aufzuklären. Doch der demografische Wandel, Abwanderung in den ländlichen Regionen sowie die Verfestigung des kapitalistischen Gedankens begünstigen die gemeinwohlorientierten und ehrenamtlichen Tätigkeiten leider nicht.
Leider führen diese zu eine Stagnation innerhalb der Mitgliederstruktur.

Mit verschiedenen innerverbandlichen Investitionspaketen versuchen wir dieser Entwicklung entgegen zu treten, doch ohne eine klare Regulierung
- für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger,
- für Verpflichtungen im Sinne des nachhaltigen Natur- und Umweltschutzes sowie
- für eine solide öffentlich-finanzielle Unterstützung wird die Konstruktion des aktuell noch fließenden Wasserfalls in sich auf mittel- oder langfristige Sicht zusammenbrechen.

Aufgrund dessen nehmen wir wieder an der Blaulicht-Messe FLORIAN 2021 teil. Wir möchten die Akteure sensibilisieren. Wir möchten die Bürgerinnen und Bürger aufklären. Wir möchten den Partnerorganisationen eine starke DLRG in Sachsen aufzeigen. Und aus diesem Grund laden wir Sie nicht nur herzlichst zu einem Besuch auf der FLORIAN ein und lassen sich in die Welt des Blaulichtes eintauchen, sondern wollen Sie auf die kommenden Zeiten vorbereiten.

Ich erwarte Sie an unserem Stand,

Andreas Lorenczat
Präsident
Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG)
Landesverband Sachsen e. V.

Albrecht Scheuermann

Referatsleiter RettD/KatS/Ausb ASB LV Sachsen e. V. / Mitglied des Präsidiums DGKM e. V.

Albrecht Scheuermann - Referatsleiter RettD/KatS/Ausb ASB LV Sachsen e. V. / Mitglied des Präsidiums DGKM e. V.

Liebe Besucherinnen und Besucher,

nach Pandemie-bedingter Pause freuen sich der ASB Landesverband Sachsen e. V. und die Deutsche Gesellschaft für Katastrophenmedizin e. V. wieder an der nunmehr 20. Auflage der FLORIAN – Fachmesse/dem Rettungsdienstforum aescutec® mit einem gemeinsamen Stand teilnehmen zu können und sich auch am wissenschaftlichen Begleitprogramm zu beteiligen.

Die vergangenen Wochen und Monate zeigten in bislang ungewohnter Weise, in welcher Tiefe weltweite Langzeitlagen mit teils zusätzlichen regionalen Akutereignissen, das öffentliche Leben und die Gesellschaft zu beeinträchtigen vermögen. Es wird zu analysieren sein, wie die nichtpolizeiliche Gefahrenabwehr darauf vorbereitet war, welche Erkenntnisse sich aus dem Verlauf ergeben und welche Schlussfolgerungen in konkrete Maßnahmen zu überführen sind.

Eine erste Schlussfolgerung dürfte sich bereits jetzt bei allen Beteiligten klar fokussieren – die Sinuskurve öffentlicher Aufmerksamkeit gegenüber dem Bevölkerungsschutz, wie sie in den vergangenen Jahren regelmäßig zu erleben war, muss in nachhaltig funktionelle und kontinuierlich fortzuentwickelnde Strukturen, unter permanenter Aufmerksamkeit von Bund und Ländern überführt werden. Viele Fragen des Zusammenwirkens in der Gefahrenabwehr sind zukunftsfähig zu beantworten.

Das System ist von der alltäglichen Gefahrenabwehr bis hin zum Katastrophenmanagement in seiner Gesamtheit zu betrachten und effizient zu optimieren. DGKM e. V. und ASB werden sich aktiv an den Analysen und Diskussionen beteiligen und ihre Expertise in die Prozesse einbringen.Sei es beim bundesweiten ASB-Forum „Katastrophe als neue Normalität – Was sich ändern muss, damit Deutschland krisenfester wird“ am 30.08.21, seien es fachliche Beratungsprozesse der DGKM e. V. – mit ihrem kürzlich neu gewählten Präsidium – erste Schritte wurden unternommen, um Erkenntnisse zu bündeln und in die bundesweite Diskussion einzubringen. Wohlgemerkt – Diskussion heißt in diesem Zusammenhang konstruktive, optimierende Erörterungen, statt Bezweifelung von Realitäten.

Die FLORIAN dient 2021 wiederum als Fachmesse auch ganz wesentlich dem weiteren Kennenlernen von Einsatzkräften, Führungskräften, Vertretern von Behörden und der Zulieferindustrie mit ihren höchst interessanten aktuellen Offerten. Auch das begleitende Fachprogramm vermag viele neue innovative Aspekte vermitteln und wir dürfen in diesem Zusammenhang eine Reihe interessanter Vorträge besonders empfehlen (siehe DGKM-Rahmenprogramm am 07. und 08.10.2021).

Der ASB LV Sachsen e. V. wird den Wünschewagen präsentieren und über dieses ehrenamtlich betriebene, sich inzwischen als Erfolgskonzept darstellende System zugunsten Erkrankter im Finalstadium, mit emotional berührenden Beispielen (selbstverständlich anonymisiert) zu berichten wissen. Ehrenamtlichkeit und Kostenfreiheit für die Betroffenen bedeutet andererseits um Spenden bitten zu müssen, welche dieses Angebot fortdauernd sichern helfen.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen und den Erfahrungsaustauch mit allen Messebesuchenden.

Albrecht Scheuermann
Referatsleiter RettD/KatS/Ausb ASB LV Sachsen e. V.
Mitglied des Präsidiums DGKM e. V.

Dirk Hilbert

Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Dresden

Dirk Hilbert - Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Dresden

Schwierige Situationen gut meistern

Herzlich willkommen zur nunmehr 20. Messe FLORIAN in Dresden, willkommen zurück! Ich freue mich, dass Deutschlands einzige Fachmesse für Feuerwehr, Zivil- und Katastrophenschutz trotz anhaltender Pandemiesituation nun wieder in Dresden präsent sein wird.

Die mit 10.000 Besuchern höchst erfolgreiche Ausrichtung der Messe im Herbst 2020 als Präsensveranstaltung hat gezeigt: So nützlich, komfortabel und angenehm digitale Formate auch sind, den direkten Austausch im Gespräch und beim Fachsimpeln können sie nicht ersetzen.

Brandschutz, Rettungsdienst und Katastrophenschutz sind und bleiben stets aktuelle Themen. Notfälle und Katastrophen treffen uns meist unerwartet – mitten im Alltag. Dann ist schnelles Handeln und angemessenes Reagieren gefragt, um schwierige Situationen gut meistern zu können. Das haben wir auch in diesem Jahr bei den Starkregen-Katastrophen im westlichen und südlichen Deutschland wieder gesehen.

Wir wissen, dass ehrenamtliche und hauptamtliche Einsatzkräfte rund um die Uhr bereit sind, um den Bürgerinnen und Bürgern in Notsituationen jederzeit schnell und qualifiziert helfen zu können. Und doch stoßen sie manchmal an Grenzen. Die FLORIAN-Messe ist nach wie vor die beste Plattform, um sich über solche und weitere Probleme auszutauschen, aber auch um neue Technologien kennenzulernen und sich über aktuelle Tendenzen zu informieren.

Ich wünsche allen Besuchern und Ausstellern interessante Gespräche, neue fachliche Impulse und natürlich einen inspirierenden Aufenthalt in Dresden!

Dirk Hilbert
Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Dresden

Roland Zwerenz

Geschäftsführer ORTEC Messe und Kongress GmbH

Roland Zwerenz - Geschäftsführer ORTEC Messe und Kongress GmbH

Herzlich willkommen zur FLORIAN Fachmesse für Feuerwehr, Zivil- und Katastrophenschutz 2021!

Vom 7. bis 9. Oktober zeigen 250 Aussteller aus elf Ländern die aktuellen Technologien für Feuerwehr, Rettungswesen und Katastrophenschutz.Parallel zur FLORIAN läuft wieder das Rettungsdienstforum aescutec®.

Damit thematisiert die Messe das übergreifende Zusammenwirken aller Rettungskräfte bei Katastrophen, Großveranstaltungen, Havarien und Epidemien. Die Corona-Pandemie und die Flutkatastrophe vom Juli 2021 haben die Notwendigkeit eines gut funktionierenden Bevölkerungsschutzes verdeutlicht und gezeigt, wie aktuell der Grundsatz „In Krisen Köpfe kennen“ für das Katastrophenmanagement ist. Und hier leistet die FLORIAN seit 20 Jahren ihren Beitrag, damit Akteure zusammenkommen, um Vernetzung zu betreiben und miteinander vor, während und nach einer Krise zu kommunizieren. Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch bietet wieder das Forum Gefahrenabwehr mit seinem umfangreichen Programm. Die Landesfeuerwehr- und Katastrophenschutzschule Sachsen bietet neben der 22. Fachtagung Atemschutz das Symposium „Technische Hilfe – Elektromobilität“ und die Fachtagung „Vorbeugender Brandschutz“ an.Vortragsreihen zur Besonderen Technischen Hilfeleistung sowie ABC/CBRN stehen auf dem Programm, darüber hinaus Workshops zur Anwendung von Augmented Reality in der Realausbildung und zum unbemannten Flugbetrieb der BOS. Die aescutec®-Fachtagungen informieren zu aktuellen Themen wie Krankenhaus in der Notlage – Hochwasser, PSNV bei Großschadenslagen, Erfahrungen Flutkatastrophe 2021 aus medizinischer Sicht, außerdem findet am Messesamstag wieder die Fachtagung Rettungsdienst statt.

Unser besonderer Dank gilt allen Behörden und Verbänden, die die FLORIAN auch in diesem Jahr unter den geänderten Bedingungen unterstützen und mitgestalten. Wir hoffen, mit der Durchführung der FLORIAN 2021 vielen Einsatzkräften eine Hilfe zu sein, um sich zu technischen und methodischen Neuerungen informieren und austauschen zu können.Den Ausstellern, Besuchern und Programmteilnehmern der Messe wünsche ich eine gelungene Veranstaltung, eine gute Zeit auf der FLORIAN 2021 und auf Wiedersehen zur nächsten FLORIAN 2022 vom 13. bis 15 Oktober in Dresden!

Roland Zwerenz
Geschäftsführer ORTEC Messe und Kongress GmbH

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